Crowdsourcing im Dienste der Politik, Wirtschaft und Liebe
von Remo Schläpfer
Es gibt bereits etliche Fallbeispiele von Organisationen, die sich der Intelligenz der Masse in Form von Crowdsourcing zu Nutze gemacht haben. In den meisten Fällen ging es darum Ideen für neue Produkte, Services oder Logos von der Community erfinden zu lassen und so gleichzeitig von den meist als Innovators zu bezeichnenden Personen wichtige Feedbacks zu erhalten.
Doch eigentlich ist das alles Schnee von gestern. Heute bin ich auf weitere Anwendungsbeispiele gestossen, die sich dem Potenzial des Crowdsourcing bedienen. Wie ich heute bei Styropor gelesen habe, gibt es sogar schon Plattformen, auf denen man Beziehungsprobleme mit Hilfe der Massen lösen kann (oder es zumindest versucht). Doch nicht nur verzweifelte Partner suchen die Hilfe der Massen. Wie der PR-Blogger berichtet, hat ein Politiker der Grünen Partei Österreichs im Netz zu Ideen für Wahlplakate aufgerufen und zahlreiche Entwürfe erhalten. Ein Beispiel in Anlehnung an eine Twitter Darstellung ist folgendes Plakat von Jana Herwig:
Wie Daniel Jörg vor einigen Tagen bereits berichtete, setzt man auch in Grossbritannien auf das Crowdsourcing-Prinzip, um die aufwendige Arbeit, Videoaufzeichnungen von politischen Debatten zu taggen, schnell und kostengünstig zu erledigen.
Ob Crowdsourcing auch in der Schweizer Politiklandschaft ein Thema ist, weiss ich nicht. Zumindest haben verschiedene Schweizer Unternehmen auf die Intelligenz der Masse gesetzt. Dafür gibt es unter anderem die Plattform Atizo.
PS: Der Table Talk von Burson-Marsteller im Juni dieses Jahres hat sich übrigens unter anderem diesem Thema gewidmet. Die Präsentation von Daniel Jörg findet ihr auf unserem SlideShare Account.


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